Ein Hauch von Zukunft wird (theoretisch) für jeden erschwinglichlich – Gesichtserkennung mit der Hello WebCam DX1 von CSL für 64.90€

Eine Gesichtserkennung als Alternative zur Kennworteingabe bieten heutzutage bereits viele Smartphones der Mittelklasse. Dank einer preiswerten Webcam steht sie auch für PC-Anwender zur Verfügung. Die Webcam heißt DX1 und wird von der Firma DSL vertrieben. Beim Online-Kaufhaus um die Ecke kostet die schlappe 70€. Das ist für eine Webcam zwar immer noch viel Geld, in Anbetracht des Umstandes, dass das Referenzmodell von Intel bislang knapp 300€ kostete, ist es dann doch ein relativ preiswertes Angebot.

Die Installation verläuft im Allgemeinen absolut problemlos. Im einfachsten Fall muss nichts installiert werden. Nach dem Anstecken der Kamera an einem USB-Port sollte kurz darauf die Gesichtserkennung als Teil von Windows Hello in den Einstellungen aktiviert werden können. Auf zwei von drei PCs hat es bei mir so einfach funktioniert. Lediglich auf einem dritten PC musste ich nachhelfen und den Treiber von der Firmenwebseite laden und installieren (ob es schlussendlich daran lag kann ich nicht beurteilen). In den meisten Fällen sollte dies nicht erforderlich sein.

Die einzige Konfiguration besteht darin, dass vor der Inbetriebnahme der Gesichtserkennung die Anmeldung auf PIN-Eingabe umgestellt werden muss.

DieEingabe von „Hello“ führt zur gewünschten Einstellung

Die Gesichtserkennung dauert nur 2-3 Sekunden. In der entscheidenden Phase blinken die beiden roten LEDs im Dauermodus. Ist die Erkennungsroutine zufrieden, ist die Einrichtung damit abgeschlossen. Unabhängig vom Ausgang kann sie jederzeit wiederholt werden.

Wurde die Einrichtung erfolgreich abgeschlossen, wird die Anmeldung ab jetzt per Gesichtserkennung durchgeführt. Keine Sorge, falls Sie einmal optisch nicht so gut drauf sein sollten, die PIN-Eingabe steht immer zur Verfügung. Aussperren kann sich durch einen 3-Tages-Bart also nicht. Sie müssen sich aber nicht vollständig abmelden. Das Aktivieren des Sperrbildschirms über [Win]+[L] geht schneller. Sollte die Gesichtserkennung nicht voreingestellt sein, müssen Sie die Einstellungen über die kleine Auswahlleiste unterhalb des PIN-Eingabefeldes noch aktivieren.

Die DX1 ist natürlich in erster Linie eine gute und kompakte HD-Webcam (1280 × 720 Pixel mit max. 30 Bildern pro Sek)

Die Gesichtserkennung muss einmal durchlaufen


Weitere Infos gibt es unter https://www.csl-computer.com/shop/product_info.php?products_id=13469&cPath=7_97 und natürlich im erwähnten Online-Kaufhaus inklusive ausführlichen Bewertungen und vom Vertriebspartner beantworteten Fragen.

Das Windows 10 April Update ist da

Seit gestern (30.4) gibt es offiziell das nächste große Windows 10 Update (offiziell ist es ein Funktionsupdate). Es heißt ganz unspektakulär Windows 10 April Update. Die Versionsnummer blieb bei 1803 obwohl es erst im April erschienen ist. Eine vorausschauende Terminplanung, die auch eingehalten wird, ist bekanntlich nicht so einfach. Auch über die Namensgebung kann man geteilter Meinung sein, aber wichtig ist was am Ende dabei herauskommt.

Nachdem es zuerst hieß, dass das Update erst am 8. Mai in den Umlauf gebracht wird, stand es schon eine Woche früher als Update zur Verfügung. Der kleine Umweg über das Media Creators Tools, bei dem man nicht so genau weiß welche Version man erhält (1709 oder bereits 1803) ist daher nicht erforderlich.

Es gibt ein paar interessante Neuerungen. Neben Timeline, über das bereits sehr viel geschrieben wurde, ist für mich bemerkenswert, dass die Einstellungen zum Thema Privatsphäre wieder einmal überarbeitet werden. Anstatt alle fünf Einstellungen bei der Installation in einer Dialogbox ausschalten zu müssen, wird jede Einstellung in einer eigenen Dialogbox präsentiert. Die Installation dauert dadurch zwar etwas länger, sofern man nicht gleich zu Beginn alle Voreinstellungen übernimmt, dafür wird jede Einstellungen ausführlicher erklärt. Für mich ein Schritt in die richtige Richtung, der deutlich macht, dass „Druck“ auch auf große Konzerne, die um ihr Image (und vor allem um Großaufträge, auch durch die Bundesregierung und die Regierungen der Bundesländer) besorgt sind, etwas ausmachen kann. Allerdings sind die neuen Einstellungen bei nüchterner Betrachtung nur Kosmetik. Geändert hat sich nichts. Die Telemetrie-Daten können immer ohne externe Hilfsmittelt oder Tricks nicht vollständig abgeschaltet werden.

Dafür bietet das neueste Update die Option, sich die Diagnosedaten, die an die Microsoft-Server gesendet werden, im Detail betrachten zu können. Dazu muss lediglich die Diagnosedatenanzeige (Diagnostic Data Viewer aus dem Windows Store heruntergeladen werden. Die Diagnosedaten werden im JSON-Format angezeigt und sind entsprechend sehr speziell. Eine wichtige Forderung der Datenschützer nach mehr Transparenz wurde damit erfüllt.

Das Protokollieren der Diagnosedaten muss aktiviert werden

Die Datendiagnoseanzeige zeigt die berüchtigten Telemetriedaten an

Über alle weiteren Details zum neuen Windows 10-Update informiert wie immer ausführlich, akkurat und werbefrei Deskmodder.de. Ein großes Lob ab die Macher und ihre freiwilligen Helfer, die dafür alle viel Zeit opfern.

Für die Leser meines Buches ergeben sich durch die Neuerungen natürlich einige Abweichungen. Insbesondere was die Einstellungen zum Thema Privatsphäre während der Installation bzw. des Updates betrifft. Auch Timeline kommt natürlich nicht vor, da mein Buch noch auf dem Stand von 1703 ist. Aber ich bin optimistisch, dass es für Windows 10 1903 eine Neuauflage gibt;)

Mehr Komfort in der Befehlszeile bei 1803

Ich bin ein großer Fan der Befehlszeile, da für mich die Tastatur schon immer das wichtigste Eingabemedium war und sich per Befehlszeile das Meiste einfach etwas effektiver umsetzen lässt als in der GUI.

Es freut mich daher, dass die Befehlszeile mit dem „Creators Spring Update“ ein paar nette Verbesserungen, in erster Linie im Zusammenhang mit dem Windows Subsystem für Linux (WSL) erhalten wird (wer damals dachte, dass sich [Strg]+[C] und [Strg]+[V] nicht mehr steigern ließe hat sich zum Glück getäuscht;).

Eine gute Zusammenfassung (auf Englisch) gibt der folgende Blog-Eintrag:

https://blogs.msdn.microsoft.com/commandline/2018/03/07/windows10v1803/?wt.mc_id=AID640962_EML_5481831

Faszinierend ist, wie das Linux Subsystem und Windows immer mehr auf der Ebene des Dateisystems und der Ausführung von Konsolenprogrammen zusammenwachsen. Ich glaube zwar nicht, dass Microsoft irgendwann Windows aufgeben und auf Linux umschwenken wird, aber mit jeder dieser kleinen Verbesserungen würde das theoretisch einfacher werden, wenngleich ein Subsystem ein Subsystem und kein Betriebssystem ist und es mit Hyper-V diese Option theoretisch schon lange gibt.

Die wichtigsten Neuerungen des Fall Windows 10 Creators Update 1709

Seit dem 10. Oktober 2017 gibt es ein neues Update für Windows 10. Es ist das fünfte Update nach dem Windows 10-Release im Juli 2015. Der offizielle Name des Updates ist „Fall Creators Update“, das englische Wort „fall“ steht für die aktuelle Jahreszeit, nämlich Herbst. Die Versionsnummer ist 1709, was nicht ganz stimmig ist, da das Update nicht im September, sondern im Oktober erschienen ist. Aber wir wollen nicht kleinlich sein (ist Microsoft ja auch nicht, denn auch dieses Update wird kostenlos verteilt). Es ging in erster Linie darum, dass die Versionsnummern konsistent und die Monatsnummern über die Jahre gleich bleiben. Der Codename für dieses Update ist „Redstone 3“. Die meisten werden mitbekommen haben, dass inzwischen bereits die erste Vorabversion von „Redstone 4“ für Insider zur Verfügung steht. Wann wird es diese Version geben? Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im März oder April nächsten Jahres. Daher steht mit 1803 auch die Versionsnummer bereits fest.

Doch aktuell gibt es erst einmal Redstone 3 zu installieren bzw. zu warten bis es beim nächsten Neustart automatisch installiert – die ganze Prozedur dauert ca. 1 Stunde (was sehr lang ist für ein Update). Um es vorweg zu nehmen, die Liste der Neuerungen ist überschaubar. Von der angekündigten Umstellung der Benutzeroberfläche auf „Fluent Design“ (mehr Räumlichkeit, mehr Farbverläufe usw.) ist im Startmenü noch nichts zu sehen. Diese optische Verbesserung soll ohnehin zunächst nur auf die Universal Apps (so nennt Microsoft jene Apps, die unter Windows 10 und anderen Plattformen wie Windows 10 Mobile oder XBox laufen sollen) angewwendet werden.

Es gibt natürlich viele gute Artikel im Web, die die Neuerungen des Fall Creators Update sehr schön und ausführlich beschreiben. Eine Empfehlung ist ein Artikel auf Golem.de:

https://www.golem.de/news/windows-10-version-1709-im-kurztest-ein-bisschen-kontaktpflege-1710-130710.html

Ich werde diesen Artikel nicht noch einmal durchkauen, sondern die Neuerungen des Fall Creators Update im Folgenden nur stichwortartig zusammenfassen:

  • Das Windows Subsystem für Linux (WSL) ist offiziell fertig
  • Skype-Kontakte werden über die Taskleiste angezeigt
  • Die Cortana-Einstellungen wurden in die Einstellungen verlagert – aus dem Startmenü wurde die Dame sogar herausgenommen (seltsam). Vielleicht stellt Microsoft die Sprachsteuerung irgendwann in naher Zukunft auf Alexa um.
  • Es gibt ein erste zaghafte Handy-Integration mit iPhone und Android.
  • Die im Vorfeld angekündigte Ordnerüberwachung als Schutz vor Expressungstrojanern ist vorhanden, ist aber deaktiviert.
  • Im Taskmanager wird die Leistung des Grafikchips (GPU) angezeigt – das ist, neben der Versionsnummerabfrage, die einfachste Methode um festzustellen, ob das Creators Fall-Update bereits installiert ist.
  • Mit Version 1709 (Redstone 3) beginnt das Zeitalter der „Mixed Reality“ – das bedeutet konkret, dass mit Hilfe relativ preiswerter und bereits erhältlicher Headseats von einer App Objekte in das Sichtfeld eingeblendet werden. Aktuell ist davon noch nichts zu sehen. Das wird sich in den nächsten Monaten sicher ändern, wenn erste Apps über das nächste Update installiert werden – wer sich einen Überblick über das Thema verschaffen möchte, sollte sich die folgende Webseite anschauen: https://www.microsoft.com/de-de/windows/windows-mixed-reality
  • Unterstützung für die Augenbewegungsverfolgungsgeräte von Tobii („Eye Tracking“ hört sich etwas besser an). Die Geräte gibt es seit vielen Jahren (die schwedische Firma ist seit Jahren auf der Cebit vertreten).

    Wie es der erwähnte Golem-Artikel schön auf den Punkt bringt, wirkt im aktuellen Update einiges noch unfertig. Andere angekündigte Funktionen wie eine Cloudablage (damit lassen sich à la Pastebin Texte und andere Informationen über das Web zwischen Computern übertragen) und Timeline (geräteübergreifendes Arbeiten an Dokumenten) wurden einfach auf das nächste Update verschoben. „Windows wird niemals fertig“ – wir erinnern uns.

    Windows-Veteranen werden vermutlich eher erfreut zur Kenntniss nehmen, dass die erneute Umstellung auf eine neue Oberfläche oder genauer auf ein neues Design (am Aufbau des Startmenüs oder der Taskleiste soll sich nichts ändern) langsam und in kleinen Schritten vollzogen wird. Die Systemsteuerung ist immer noch da, genau wie sämtliche Verwaltungstools. Und auch Paint wurde noch nicht in den Ruhestand geschickt. Die unter dem Projektnamen „Honolulu“ zusammengefasste neue Generation von Verwaltungstool wird eventuell erst bei Redstone 4 dabei sein oder bei „Windows 10 Pro for Advanced PC“ oder viel später kommen oder auch gar nicht.

  • Linux unter Windows installieren – mit dem Fall Creators Update wird alles einfacher

    Das Windows Subsystem for Linux (WSL) ist (endlich) offiziell fertiggestellt. Damit vereinfacht sich das Hinzufügen des WLS und damit der „Einbau“ von Linux unter Windows 10 (und Windows Server 2016). Die wichtigste Neuerung ist, dass zwischen dem WSL und verschiedenen Linux-Distributionen unterschieden wird und damit nicht nur Ubuntu zur Auswahl steht. Während das WSL nach wie vor als Feature hinzugefügt wird, wird eine Linux-Distribution als App aus dem Windows Store installiert. Neben Ubuntu steht u.a. Suse Linux zur Auswahl. Weitere Linux-Distributionen dürften folgen bzw. bereits verfügbar sein.

    Die folgende Schrittfolge fügt Ubuntu Linux unter Windows 10 hinzu:

    Schritt 1: Hinzufügen des Windows Subsystem for Linux über die Systemsteuerung

    Auch bei Windows 10 Fall Creators Update wird das WSL noch über die altmodische Systemsteuerung hinzugefügt

    Abb.

    Das Windows Subsystem for Linux (WSL) wird über Apps und Features hinzgefügt

    Das Windows Subsystem for Linux (WSL) wird über Apps und Features hinzgefügt

    Schritt 2: Installation von Ubuntu über den Windows Store

    Das WSL ist nur die Grundlage. Im zweiten Schritt geht es darum, eine bestimmte Linux-Implementierung, etwa Ubuntu, als App über den Windows Store zu installieren.

    Abb.

    Ubuntu Linux wird über den App Store installiert. Voraussetzung ist, dass WSL bereits installiert wurde.

    Ubuntu Linux wird über den App Store installiert. Voraussetzung ist, dass WSL bereits installiert wurde.

    Schritt 3: Start von Ubuntu durch Eingabe von „Bash“

    Die Linux-Erweiterung wird durch Eingabe von „Bash“, z.B. über Start->Ausführen gestartet.

    Jetzt dauert es noch einmal ein paar Minuten, da noch etwas installiert werden muss. Bevor Ubuntu einsatzbereit ist, muss eine wichtige Formalität erledigt werden. Es muss ein Root-Konto mit einem Kennwort angelegt werden. Der Kontenname kann beliebig gewählt werden, das Kennwort wird zwei Mal eingegeben. Benutzername und Kennwort sind wichtig, um sich beim nächsten Mal an das Linux-Betriebssystem anmelden zu können.

    Ging alles gut, steht die Bash-Shell als Linux-Konsolenprogramm zur Verfügung. Was ist noch möglich? Nun, grundsätzlich kann jedes Konsolenprogramm ausgeführt werden. Ist es noch nicht vorhanden, wird es per sudo apt-get install „Name des Programms“ nachinstalliert.

    Der folgende Aufruf installiert SSH nach.

    sudo apt-get install ssh
    

    Ist das alles? Im Prinzip ja, grafische Anwendungen lassen sich nicht ausführen, da es kein grafisches Subsystem und daher keinen Desktop gibt. Das WSL ist kein komplettes Linux-Betriebssystem, sondern „nur“ eine Aufrufebene für Programme, die keine Benutzeroberfläche benötigen. Wer das möchte, muss Ubuntu in einer VM installieren. Mit Hilfe von Hyper-V oder VirtualBox.

    Das ist aber bereits eine ganze Menge. Die zuständigen Entwickler haben sehr gute Arbeit geleistet. Das wird an „Kleinigkeiten“ deutlich wie dem Umstand, dass sich jedes Windows-Programm aus der Bash heraus starten lässt.

    Abb.

    Die Bash-Shell ist bereit

    Die Bash-Shell ist bereit

    Die Neu-Auflage meines Windows 10-Ratgebers ist erschienen…

    Das Buchcover zu meinem Windows 10-Ratgeber

    Der Windows 10-Rateber wurde auf den Stand des Creators-Update gebracht

    Letzte Woche trafen bei mir zwei unscheinbare, aber relativ schwere Pappkartons ein. Es stellt sich heraus, dass die Kartons die insgesamt 10 Belegexemplare der Neu-Auflage meines Windows 10-Ratgebers waren. Für einen Autor ist das natürlich immer ein besonderer Moment, wenn er das Ergebnis vieler Wochen und Monate endlich in den Händen halten kann.

    Insgesamt ist das Buch sehr schön geworden. Dazu trägt vor allem die optische Gestaltung bei, wie der Farbdruck und das Layout, durch das das Lesen und Blättern in dem Buch sehr viel angenehmer wird. Vielen Dank an den Verlag, an das Lektorat und an alle anderen Menschen, die daran beteiligt waren.

    Ich werde an dieser Stelle in den nächsten Wochen noch etwas mehr schreiben. Nur soviel: Das Buch beinhaltet alle Aktualisierungen auf dem Stand des „Creators Update“ (Version 1703), die Anhang April freigegeben wurde, und die inzwischen jeder installiert haben dürfte.

    Bei Fragen, Kritik, Verbesserungsvorschlägen usw. freue ich mich wie immer über Feedback. Entweder über diesen Blog, meine Autoren-E-Mail info@winbub.de, per Amazon usw.

    Weitere Infos zum Buch gibt es auf der Verlagswebseite: http://www.vierfarben.de/windows10/

    Neuerungen für das nächste Windows 10-Update Herbst 2017

    *** der folgende Beitrag ist noch nicht fertig – ich werde ihn in Kürze noch einmal überarbeiten ****

    Ausgehend von dem aktuellen (Stand: 21/6/17) der Vorabversion für das nächste Windows 10 Update (Build 16215) stelle ich die wichtigsten Neuerungen in Stichworten zusammen.

    Eine offizielle Beschreibung aller Neuerungen findet man im Feedback-Hub (eine kleine App, die man nur starten und sich danach mit einem Microsoft-Konto anmelden muss) und auf diversen Webseiten.

    Der folgende Link führt direkt in die Feedback Hub-App und dort zur Liste der Neuerungen für das Build 16215: https://aka.ms/xgtv0a

    Oder für den Browser:

    Announcing Windows 10 Insider Preview Build 16215 for PC + Build 15222 for Mobile

    Die folgende Zusammenstellung versteht sich auch als Ergänzung zu meinem Windows 10-Ratgeber, der auf Windows 10 Frühjahr 2017 (Creators Update) basiert, und in dem die Neuerungen entsprechend nicht mehr berücksichtigt wurden.

    Eine Wort zu den Versionsbezeichnungen: Microsoft ist dafür bekannt, regelmäßig sich etwas Neues einfallen zu lassen – offenbar muss die Marketingabteilung beschäftigt werden (Windows 98 SE ist mir noch gut in Erinnerung, auch wenn es bereits eine Weile her ist). Das nächste Update soll „Fall Creators Update“ heißen („Fall“ steht für Herbst und wird etwa wie „Voll“ ausgesprochen).“ Die offizielle Versionsnummer wird 1709 sein. Das weiß ich daher, dass den Nummern das einfache Schema „Letzte zwei Ziffern des Jahres Zwei Ziffern für den Monat“ zugrunde liegt). Wer etwas länger dabei ist wie ich bevorzugt eventuell die altmodische n.mm-Nummerierung. Demnach trägt das nächste Update die Versionsnummer 10.4.

    Umstellung auf Fluent Design
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    Ist bereits ansatzweise im Startmenü und im Info Center sichtbar.

    Startmenü
    ==========
    Kann auch in der Höhe verstellt werden und nicht nur in der Breite. Eigentlich eine Nebensächlichkeit, die von Anfang an hätte dabei sein sollen, aber trotzdem eine „Verbesserung“.

    Linux Subsystem for Windows (LSW)
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    Der Entwicklermodus muss nicht mehr aktiviert werden (das war lediglich in der Anfangsphase erforderlich, da in diesem Modus Apps mehr Freiheiten erhalten), um das LSW aktivieren zu können.

    Ich gehe davon aus, dass in der finalen Version auch Suse Linux und andere Linux-Distos zur Auswahl stehen. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass das irgendjemand diese Auswahl tatsächlich benötigt, aber warum nicht?

    Mehr Power für den Stift
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    Ich muss zugegeben, dass ich in den letzten ca. 30 Jahren einen Windows-Computer noch nie per Stift bedient habe (von einigen Versuchen in einer Saturn- oder Media Markt-Filiale einmal abgesehen), die Verbesserungen, die sich das Windows-Team mit jedem Update für die Stifteingabe einfallen lässt, sind beeindruckend.

    Mit dem nächsten Update soll es auch eine Suchfunktion für den Stift geben (ein solcher Griffel kostet immerhin um die 100 Euro – dann sollte man auf das Zubehörteil schon etwas besser aufpassen).

    Eventuell ist die PowerShell bereits in der Version 6.0 dabei (der ersten Version der neuen Open Source-PowerShell), aber das wäre wirklich nur eine Nebensächlichkeit.